Freiherr-von-Vincke-Realschule

Die Ganztagsrealschule in Minden

Geschichte unserer Schule 

Freiherr von Vincke gab unserer Schule nicht nur seinen Namen 

1967 wurde unsere Schule nach dem Freiherrn von Vincke benannt. Auch gibt es in Minden die Vinckestraße. Am Eingang des Hauptpostgebäudes weist eine Gedenktafel auf ihn und sein Geburtshaus hin. Wer aber war »dieser Vincke«

Am 23. Dezember 1774 in Minden als 3. Sohn des damaligen Domdechanten Ernst Idel Jobst Vincke und seiner Frau Luise von Butlar geboren, erlangte Friedrich Ludwig Wilhelm Philipp Vincke schon in jungen Jahren einen bedeutenden Ruf in Westfalen.

Seine erste Kindheit verlebte er abwechselnd in Minden und auf dem Stammgut seiner Familie in Ostenwalde bei Melle. Dort fühlte er sich im Übrigen wohler als in der »hässlichen« Enge Mindens. Anfänglich von einem Privatlehrer unterrichtet, besuchte er seit 1789 das Pädagogium in Halle. Schon in seiner Abiturarbeit »Versuch, ein zum Aufruhr geneigtes Volk zur Achtung gegen die Gesetze zurückzuführen« kommt seine Abneigung gegen die Privilegien des Adels zum Ausdruck. Insgesamt war er stark vom Gedankengut der Aufklärung und der französischen Revolution beeinflusst. Noch während des Studiums der Rechtswissenschaften und der Kameralien (Staats- und Finanzwesen) in Marburg, Erlangen und Göttingen unternahm Ludwig zahlreiche Reisen innerhalb Deutschlands und später auch ins Ausland. Die dort gesammelten Erfahrungen weckten in ihm ein starkes Vaterlandsgefühl als Deutscher, mehr aber noch als Westfale und Preuße. So erschien ihm Preußen im Vergleich zu anderen Ländern immer mehr als Vorbild für ein geordnetes Staatswesen.

Diese Ordnung schätzte er so hoch ein, dass er einmal sagte: »Mein Vaterland Westfalen soll dereinst das Bild der vollkommensten Polizeieinrichtungen abgeben«. Doch wohlgemerkt, darin sah er nicht ein Instrument der Unterdrückung des Volkes, sondern in den »preußischen Tugenden« die einzige Möglichkeit, zum Wohle des Menschen zu wirken. 

Trotz seiner adligen Herkunft suchte er schon als junger Mensch die Begegnung mit dem »einfachen Mann«. Regelmäßig ging er in Hospitäler, Armen- und Irrenanstalten; stets bemühte er sich, Möglichkeiten zu finden, um Missstände zu beseitigen und die Lage armer Menschen zu verbessern. 1797 legte er sein Assessorenexamen mit sehr gutem Erfolg ab. Daraufhin wurde er zum Kammerassessor ernannt und ihm die stellvertretende Verwaltungsleitung des Bezirkes Potsdam übertragen. Am 8. August 1798 bestätigte dann der König die Wahl des 24-jährigen zum Landrat des Fürstentums Minden und verlieh ihm Sitz und Stimme im Kollegium der Kriegs- und Domänenkammer Minden.

Als König Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1799 bei Petershagen eine große Truppenschau abhielt, wurde ihm auch Vincke vorgestellt, der damals noch jünger aussah, als er ohnehin war. Der König fragte den Freiherrn vom Stein, den großen Förderer Vinckes: »Macht man hier Kinder zu Landräten?« Stein erwiderte schlagfertig: »Majestät, er ist ein Jüngling an Jahren, aber ein Greis an Weisheit!

Während der Zeit als Landrat sorgte Vincke im Besonderen für die Errichtung von Schulen und den Ausbau des Straßennetzes. Und immer hatte er ein offenes Ohr für die Nöte des »kleinen Mannes«. »1799 verheerte ein Hochwasser Minden. Vincke nahm die Wasserschäden auf und sorgte für die Geschädigten. 1800 wurde die Ernte durch anhaltende Stürme vernichtet. Mit allen Sorgen wedeten sich die Bauern an ihn. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen in seinem Amt, die Wartenden werden mit Schnaps und Zwieback versorgt.

Der Kontakt mit der Landbevölkerung lag ihm besonders am Herzen, die ihn gerade deswegen achtete und respektierte. Zahlreiche Anekdoten belegen Vinckes Volksnähe; so auch diese:

»Eines Tages besuchte ihn der Oberforstmeister von Bülow, ein stolzer, strenger Herr, der, vom alten Adelsgeist beseelt, geglaubt haben würde, er könne es vor seinem Stande und seiner Stellung gar nicht verantworten, wenn er sich irgendwie mit dem Volke gemein mache. Als er keinen Bedienten fand, der ihn meldete, trat er ohne weiteres durch die Tür, hinter welcher er menschliche Stimmen vernahm. Zu seinem nicht geringen Entsetzen fand er den Landrat von Vincke bei zwei Bauern am Ofen in aller Gemütlichkeit, mit übergeschlagenen Beinen sitzen, und - alle drei schmauchten ihr Pfeiflein, so dass im Gemache eine graublaue Wolke schwebte.«

Vincke, an sich klein an Wuchs, zeigt hier sicherlich das ganze Maß seiner inneren Größe. Schier unerschöpflich war aber wohl auch seine Energie und Arbeitskraft. So schreibt er in der Nacht vom 6. Mai 1799 beglückt in sein Tagebuch: »Mein Vorsatz ist ausgeführt, es schlägt ½ 5 und ich habe meine Arbeit alle - vollendet. Dies ist die erste Nacht meines Lebens, welche ich durchgearbeitet habe, durchgetanzt einige im lieben Marburg, durchgegangen zwei auf der Mainzer Reise - aber nie hätte ich gedacht, als Landrat in eine solche Geschäftsverwicklung gelangen zu können, dass ich die Nächte zu Hilfe nehmen müsste.«

Im Frühjahr 1800 unternahm Vincke eine Reise nach England, kurz darauf eine Fahrt nach Spanien. Auch Frankreich besuchte er; dort wurde er sogar Napoleon Bonaparte vorgestellt, von dessen Persönlichkeit er äußerst beindruckt war. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Reisen auch sein politisches Sichtfeld veränderten. So wandte er sich mehr und mehr von der bis ins Detail alles beherrschenden preußischen Ordnungshierarchie ab und schwenkte über auf die Linie des Freiherrn vom Stein, der schon damals mehr Selbstverwaltung auf den unteren Ebenen forderte. Dies aber bedeutete selbstverständlich für Vincke keine Abkehr vom Glauben an die Monarchie.

Einige seiner Vorstellungen konnte er ab 1803 als Präsident der ostfriesischen Kriegs- und Domänenkammer in Aurich durchsetzen, doch schon ein Jahr darauf - Vincke sprach anfangs von einem »Versetzungsunglück« - wurde er zum Präsidenten der neuen Kammer in Münster und zugleich der alten Märkischen in Hamm ernannt.

Die neue Aufgabe bedeutete für ihn eine große Herausforderung; denn zum einen begegneten ihm als Protestanten die katholischen Münsterländer mit viel Skepsis, zum anderen missfiel ihnen der (allzu) schneidige Ton der preußischen Offiziere, die 1802 die Stadt Münster besetzt hatten. Doch mit der ihm eigenen Energie wusste er sich schon bald in der Bevölkerung bekannt und beliebt zu machen. Diese guten Beziehungen bestätigten ihm sogar die Franzosen, die nach den für sie siegreichen Schlachten gegen Preußen in Jena und Auerstädt im Jahre 1806 Westfalen besetzt hatten. Vincke blieb wie die anderen preußischen Beamten zwar im Amt, sein Handlungsspielraum wurde aber wegen der Oberaufsicht durch einen französischen Generalgouverneur so stark eingeschränkt, dass er im März 1807 nach schweren Differenzen mit dem Gouverneur aus dem Amt entlassen wurde.

In der folgenden Zeit band er sich eng an den Freiherrn vom Stein, auf dessen Einladung und Veranlassung hin er in Memel das Königspaar traf, eine Reise nach England unternahm und einige Zeit in Berlin weilte. Er verfasste auch zahlreiche Denkschriften, doch blieben diese letztlich nur Anregungen. So aktiv Vincke einerseits war - u.a. hatte er das Regierungspräsidium in Berlin übernommen -, so wenig glücklich war er über die allgemeine politische Entwicklung. Ruhe und Zufriedenheit fand er erst wieder als Landwirt auf Haus Busch bei Hagen, das dem Herrn von Syberg gehörte, mit dessen einziger Tochter er zu diesem Zeitpunkt verlobt war.

Doch die Phase der Zurückgezogenheit währte nicht lange! Nach der vernichtenden Niederlage der Franzosen in der Schlacht von Leipzig im Jahre 1813 mussten diese auch Westfalen räumen, und Vincke wurde vom General von Bülow zum einstweiligen Generalkommissar in den preußisch-westfälischen Provinzen bestellt. Vincke war in seinem Element, musste er doch nun die Verwaltung völlig reorganisieren. Er bestätigte die von v. Bülow eingerichteten Regierungskommissionen in Bielefeld, Minden und Paderborn, setzte in Münster eine neue ein, holte fähige Beamte ins Land und schaffte die von den Franzosen geschaffenen indirekten Steuern ab. Dabei konnte Vincke auch sehr hart vorgehen; so drohte er Deserteuren - gerade im Raum Münster und Paderborn war die Abneigung gegen den Waffendienst besonders groß! - mit solch drakonischen Maßnahmen, dass er sogar vom König getadelt wurde.

Im Sommer 1815 erfolgte die Bildung der neuen Provinz Westfalen. Der preußische König ernannte ihn zum Oberpräsidenten und zugleich zum Chefpräsidenten der Regierung in Münster. Das »neue« Westfalen war ein einheitliches Gebilde. Im Norden herrschte die Landwirtschaft vor, im Ravensbergischen die Leinwandindustrie, der Westen kannte schon die Fabriken, wohingegen im Süden die Bodenschätze erst noch genutzt werden mussten. Deshalb intensivierte Vincke im ganzen Land den Ausbau der Straßen und der Wasserwege. Gab es zu seinem Amtsantritt 90 Meilen Staatsstraßen, so waren es bei seinem Tode 230 Meilen (1700 km). Das 30 m hohe Denkmal am Ruhrorter Hafen erinnert an den von ihm initiierten Ausbaus des Unterlaufes von Ruhr und Lippe. So stark er die Dampfschifffahrt förderte, so ablehnend stand er anfänglich der Eisenbahn gegenüber, ehe er auch sie in den Aufbau der Infrastruktur einbezog.

Treu blieb sich Vincke stets in seinem sozialen Engagement! Auf seine Anregung hin wurden in Westfalen in dichter Folge Blinden-, Armen- und Irrenanstalten gegründet. 1826 wurde die erste Taubstummenanstalt errichtet. Im Besonderen trat er auch für die Erneuerung des Schulwesens und der Heranbildung von entsprechenden Lehrern ein. Nicht zuletzt die Gründung unserer »Bürgerschule« ist Ausdruck dieses intensiven Bemühens.

Treu blieb er auch »seinem« Westfalen. So schrieb er dem Freiherrn vom Stein, als dieser ihn zum Minister befördern wollte, »dass ich solches in keinem Falle annehme, eher den Dienst und meinen Posten in der Provinz verlassen würde, weil ich mich durchaus für eine Stellung in Berlin nicht geeignet erachte«.

Die Nähe zu »seinem« Volk schien ihm wichtiger als ein hohes, Distanz schaffendes Amt. Nun, welcher Oberpräsident rührt auch schon die Suppe?! Vincke trat an einem frühen Morgen in eine im Bezirk Münster gelegene Stadt, um mit dem Bürgermeister wichtige Angelegenheiten zu besprechen. Er schritt durch die geöffnete Haustür und gelangte geradewegs in die Küche, wo das Dienstmädchen am Herde stand und die Morgensuppe bereitete. "Guten Morgen, mein Kind" -, begann der Eintretende.  "Ich wünsche den Herrn Bürgermeister zu sprechen." Die Magd schaute den bestaubten Mann im schlichten Anzug verwundert an und sagte dann schnippisch: „Ach was, der Herr Bürgermeister schlafen noch; kommen Sie in zwei Stunden wieder.“  „Das geht nicht, ich muss Ihren Herrn gleich sprechen.“  „Aber ich sagte Ihnen doch bereits, der Herr Bürgermeister schlafen noch und ich darf ihn nicht wecken!“ „Und ich wiederhole Ihnen, dass ich in sehr wichtiger Angelegenheit mit Ihrem Herrn sprechen muss. Gehen Sie nur hinein und wecken Sie den Herrn Bürgermeister.“ „Sie sind aber wirklich sehr zudringlich“, sagte die Magd, „nun gut, ich werde es dem Herrn melden, wenn Sie warten wollen, bis die Suppe fertig ist, die mir sonst anbrennen würde.“ „Wenn es weiter nichts ist", erwiderte der Präsident, „so kann ich ja so lange rühren, bis Sie zurückkehren.“ „Na ja, wenn Sie das tun wollen, so will ich den Versuch machen, natürlich auf Ihr Risiko.“ - Und dem Fremden den Kochlöffel überlassend, welchen derselbe geschickt handhabte, eilte die Magd fort. An der Türschwelle fragte sie noch schnell nach dem Namen. Das Mädchen eilte hinaus und der Oberpräsident rührte die Suppe.

Als der Bürgermeister vernahm, Vincke aus Münster sei da, fuhr er wie der Blitz aus dem Bett empor. „Wo ist der Herr?“, fragte er ganz verwirrt. – „Nun, er rührt in der Küche die Suppe, damit sie nicht anbrennt.“ „Um des Himmels Willen! Sofort hinaus und führe den Herrn Oberpräsidenten sofort in das beste Zimmer.“ Das Mädchen fand den Fremden im Begriff, die Suppe vom Feuer zu nehmen und stammelte eine Menge von Entschuldigungen.

„Schon gut, mein Kind“, erwiderte der Präsident, „die Suppe ist eben fertig. Ich habe sie nicht anbrennen lassen!“

Wer freilich nun glaubt, dass Vincke jedem Konflikt aus dem Wege ging, sieht er sich getäuscht. Die historischen Quellen belegen, dass es zu Zusammenstößen mit dem König gekommen ist, ja, dass er sogar zeitweilig jeden Verkehr mit dem Freiherrn vom Stein, den er doch so überaus schätzte, abbrach. In der Sache konnte er also sehr hart sein.

Der westfälische Dickschädel schützte ihn jedoch nicht vor einem simplen Unfall. Am 4. November 1844 trat Vincke zu einer Reise nach Minden an, wo man sich nicht über den Bau des Bahnhofsgebäudes einigen konnte. In Warendorf soll es dann zu einem Zusammenstoß seiner Kutsche mit einem Postwagen gekommen sein, bei dem der schlafende Oberpräsident einen kräftigen Stoß an den Kopf erhielt. Der in Minden zuständige Arzt, Sanitätsrat Dr. Consbruch, behandelte ihn zwar, doch am 2. Dezember 1844 verstarb der »alte Vincke«.

Vincke war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit Eleonore von Syberg, die 1826 verstarb. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor; Georg wurde ein engagierter Parlamentarier, Gisbert als Dichter und Schriftsteller bekannt. Aus seiner zweiten Ehe mit Luise von Hohnhorst stammen mehrere Töchter. Das Geschlecht der Vinckes lebt noch heute weiter auf dem Schloss Ostenwalde bei Melle. Das Grab des Freiherrn Friedrich Ludwig Wilhelm Philipp Vincke findet man jedoch auf dem Gut Haus Busch bei Hagen.

Quelle: Reinhard Tschapke in der Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Schule

160 Jahre Bürger-, Mittel- und Realschule 

Am 5.1.1836 wird die zwischen Videbullen- und Alte Kirchstraße neuerbaute Bürgerschule eingeweiht. Ostern 1836 beträgt die Schülerzahl 537, davon sind 280 Jungen und 257 Mädchen. Im Dezember 1838 tritt die Bürgerschule in die Reihe der städtischen Anstalten, nachdem alle Rechte und Gerechtsame, die bisher die evangelischen Gemeinden an der Bürgerschule hatten, der Stadt zugewiesen werden. 

Zur Behebung der Raumnot wird eine Turnhalle erbaut, die am 1.1.1875 zur Aufnahme von vier Klassen freigegeben wird.
Ostern 1876 kann die Reorganisation der Bürgerschule als vollendet angesehen werden: Es sind acht Jungen- und acht Mädchenklassen vorhanden. Dazu werden alle Jungen nach dem Mittelschullehrplan unterrichtet.

Neben dem alten Schulhaus wird am 15.6.1884 ein neues Schulgebäude eingeweiht, das sog. "Rote Gebäude". Die Jungen ziehen in dieses Gebäude ein, die Mädchen verbleiben im alten Hause.
Am 21.10.1892 beschließen die Stadtverordneten einstimmig, die Bürgerschule in eine vollberechtigte Mittelschule umzuwandeln.
Im Schuljahr 1895 wird auf dem Knabenschulhaus ein Zeichensaal errichtet. Die Schülerzahl beträgt 825.

     

Das "Rote Gebäude" erhält einen Erweiterungsbau, der am 1.12.1911 eingeweiht wird.
 Die Schule erhält am 17.3.1913 die ministerielle Anerkennung als vollausgebaute Mittelschule.
 Am 1.10.1913 wird die Mittelschule in eine Jungen- und Mädchenschule aufgeteilt.

Der Reichsminister für Wissenschaft und Volksbildung wandelt im Erlass vom 5.5.1943 die erste Klasse der Mittelschule in eine Klasse der Hauptschule um. Die sechsstufige Mittelschule soll jahrweise auslaufen, um nach fünf Jahren aufzuhören und der vierklassigen Hauptschule Platz zu machen.
 Der Bombenabwurf im Dezember 1943 lässt im Mittelschulgebäude rund 30 Türen und Rahmen springen, zertrümmert fast sämtliche Fensterscheiben und reißt das große Dach aus seiner Winkellage. Der Unterricht wird erst wieder ab dem 26.1.1944 möglich.
 Nach den Wirren des Zusammenbruchs wird auf Anordnung der Militärregierung der Unterricht wieder am 10.11.1945 aufgenommen.

Laut Ministerialerlass vom 21.3.1951 wird die Mittelschule in Realschule umbenannt.

Minden erhält eine zweite Realschule: Zu Beginn des Schuljahres 1964 nimmt die Mädchenrealschule ihren Betrieb auf. In der "Realschule für Jungen" verbleiben 655 Jungen, die von 23 Lehrern in 19 Klassen der Jahrgänge 5 bis 10 unterrichtet werden.

Die Schule erhält am 29.11.1967 den Namen "Freiherr-von-Vincke-Schule". In der Urkunde der Stadt heißt es: "Der Rat der Stadt Minden verbindet mit dieser Namensgebung den Wusch, daß in der heranwachsenden Generation die Erinnerung an den großen Sohn und Ehrenbürger unserer Stadt, den Mitschöpfer der deutschen Selbstverwaltung und Förderer des Schulwesens der Stadt Minden, lebendig erhalten wird."

Seit 1978 wird die Freiherr-von-Vincke-Schule wieder von Mädchen besucht, wie zur Zeit ihrer Gründung.
Seit 1983 findet ein regelmäßiger Schüleraustausch mit dem CES Ham in der Nähe von Amiens statt.
Der Rat der Stadt Minden beschließt am 7.7.1987, die Freiherr-von-Vincke-Schule an den westlichen Stadtrand in das Gebäude der ehemaligen "Hauptschule im Hahler Feld" umzusiedeln.
Zum 1.8.1988 wird die Aufbaurealschule in die Freiherr-von-Vincke-Schule auflösend integriert.

Im Sommer 1991 ziehen die Jahrgangsstufen 5 bis 8 in die neuen Räume "Im Hahler Feld". Die Jahrgangsstufen 9 und 10 bleiben wegen Raummangels im "Roten Gebäude". Der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau im Hahler Feld findet am 24.2.1993 statt. 

Mit Beginn des Schuljahres 1994/95 können auch die Jahrgangsstufen 9 und 10 im Hahler Feld unterrichtet werden. Die Einweihung des Anbaues erfolgt am 16. 09. 1994.


 

Zusammengestellt aus der Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Schule

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