Freiherr-von-Vincke-Realschule

Die Ganztagsrealschule in Minden

ARCHIV - ehemalige Jahrgänge

Unser Hospizbesuch

Ich durfte bei beiden Malen dabei sein, als wir Besuch vom Hospiz bekamen. Ich habe sehr viel erfahren, was ich vorher nicht wusste und war ganz schön erstaunt darüber, was sie für eine Arbeit leisten.

Wir haben mit einer kleinen Meditation angefangen. Diese ging bis zu zwei Minuten und dabei sollten wir zu uns finden und haben unserem Atem gelauscht. Danach hat uns Helmut Dörmann, Koordinator des Hospizkreis Minden e.V., von seinen und den der ehrenamtlichen Tätigkeit erzählt. Hier in Minden z.B sind es bis zu 60 Freiwillige, die Sterbende begleiten oder den Angehörigen beistehen. Seit circa sechs Wochen gibt es auch eine Selbsthilfegruppe, wo sich die Menschen treffen, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben. Sie bilden einen Kreis und sprechen darüber.

Danach haben wir uns mit den Sterbephasen beschäftigt. Wir bekamen acht Bilder, die ein Mann vor seinem Tod gemalt hatte und haben beschrieben, wie die Bilder auf uns wirkten und was wir in den Bildern sahen. Anschließend brachten wir die Bilder in eine zeitliche Reihenfolge. Wir lagen ganz schön nah am richtigen Ergebnis, doch das war nicht der Zweck der Sache. Wir sollten nachvollziehen, wie es in einem aussieht, wenn man sich kurz vor dem Tod befindet.

Zum Schluss wurde uns die Geschichte zu den Bildern vorgelesen, was sehr mitreißend war. Dabei wurde die korrekte Reihe der Bilder gelegt. Zu diesem Zeitpunkt ergab die Reihenfolge auch langsam einen Sinn. Am Ende der Geschichte waren wir sehr ergriffen und schwiegen eine kleine Weile, denn das war wirklich sehr emotional.

Ich finde es faszinierend und interessant zugleich, was diese Leute für eine Arbeit leisten. Außerdem finde ich es auch wirklich sehr toll, dass so viele ehrenamtlich Zeit für Menschen haben, die z.B nicht mehr viel Zeit vor sich haben. Ich glaube auch, dass man für so eine Tätigkeit sehr stark sein und habe sehr viel Respekt vor solchen Leuten .

Jeder braucht jemanden, der für einen da ist und ihn durch schwierige Wege begleitet. Jemanden aus einer anderen Perspektive, der einem einfach Mal die Hand hält .

      

Wir bedanken uns recht herzlich für die schönen und liebevoll gestalteten Stunden. 

Samiha Wayzi, Mai 2015 

Besuch vom Hospizzentrum Mindennj

Auf den Tag freute ich mich schon lange. Herr Helmut Dörmann, der Koordinator vom Hospizkreis Minden e.V., kam in unseren Prakt. Philosophiekurs,  um uns etwas über seine Arbeit und das Hospiz zu erzählen. 

In der ersten Stunde erzählte er von dem Hospiz, über die Sterbebegleitung und beantwortete unsere vorbereiteten Fragen. Es war sehr interessant und gar nicht so komisch, wie der Begriff „Sterbebegleitung“ sich anhört. Er erzählte uns ebenfalls, dass er mehrere Kurse anbietet, um zum Beispiel mit dem Tod eines Angehörigen oder mit Suizidfällen im Familienumkreis, klarzukommen. Wir kamen in ein tiefes Gespräch. Immer wieder stellten wir neue Fragen und er beantwortete sie alle.

In der zweiten Stunde legte er Bilder aus, die von einem Herrn B., einem Bäcker, kurz vor seinem Tod also in der Sterbephase gemalt worden sind. Darunter lagen Zettel, auf denen wir notieren sollten, was wir in diesem Bild sehen, bzw. was Herr B. damit hätte ausdrücken wollte. Danach sollten wir sie in die richtige Reihenfolge bringen, also zu welchem Zeitpunkt er welches Bild malte. Dazu gab es noch eine Geschichte, die über den Tod von Herrn B. handelt. Die Geschichte war herzzerreißend und voller Trauer. 

Es waren sehr schöne, lehrreiche zwei Stunden, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie länger anhielten.

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